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Vicky Leandros wurde auf der griechischen Insel Korfu unter dem Namen Vassiliki Papathanassiou geboren.

1958
kommt Vicky nach Hamburg, wo sich Ihre Eltern, Papa Leandros Papathanassiou (Leo Leandros, Pseudonym: Mario Panas) und Mama Kyriaki Protopapa, in der Zwischenzeit niedergelassen haben.

1961 lassen sich die Eltern scheiden und Vicky bleibt bei ihrem Vater in Hamburg. Hier besucht sie zunächst das Gymnasium und dann die Dolmetscherschule. Schon von Kindesbeinen erhält sie Unterricht in Gesang, Gitarre und Ballett zur Vorbereitung auf ihre spätere Karriere.

1965 hat der pausbäckige Teenager sein Single-Debüt mit "Messer, Gabel, Schere, Licht" und ihren ersten Auftritt im deutschen Fernsehen. Zusammen mit ihrer Schulklasse tritt sie in der Aktuellen Schaubude des NDR auf und erhält 200 Mark als Gage.

1967 folgt der erste große internationale Auftritt in Wien. Sie singt für Luxemburg beim Eurovision Song Contest (Grand Prix de Eurovision de la Chanson) und erreicht mit "L´amour est bleu" einen beachtlichen vierten Platz. Der Song wird -in fünf Sprachen interpretiert- das meistverkaufte Eurovisionslied aller Zeiten und erreicht vierfachen Platin-Status.

1968 wird Vicky mit der Goldenen Europa ausgezeichnet. Inzwischen ist sie weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt und singt ihre Lieder erfolgreich in Deutsch, Griechisch, Französisch, Englisch, Italienisch und Japanisch - später auch noch in Spanisch und Holländisch.

1971 gewinnt Vicky mit ihrer Fernsehshow "Ich bin" die Bronzene Rose von Montreux und den RTL-Löwen in Bronze. Vicky ist inzwischen zu einer jungen Frau geworden, die nun unter dem vollen Namen Vicky Leandros auftritt.

1972 wird zum bisher erfolgreichsten Jahr für die junge Künstlerin. Am 25. März startet sie in Edinburgh zum zweiten Mal für Luxemburg beim Eurovision Song Contest. Nach einem knappen Kopf-an-Kopf-Rennen mit den britischen New Seekers (Beg Steal or Borrow) gewinnt sie mit ihrem Titel "Après toi" am Ende mit 128 Punkten doch noch deutlich vor ihren Konkurrenten (114 Punkte).

In sieben Sprachen aufgenommen, werden von diesem Titel über 6 Mio. Tonträger weltweit verkauft, daraufhin wird Vicky in der "Billboard Bilanz" als "Bestselling Artist" gelistet. Ihr Siegertitel "Aprés toi" war das meistverkaufte Lied weltweit!

Danach folgen zahlreiche Hits wie "Ich hab' die Liebe geseh'n" (die Single verkauft sich 1,5 Millionen mal) "Die Bouzouki klang durch die Sommernacht", "Ich liebe das Leben".

Die Verkaufszahlen schnellen in Millionenhöhe. Vicky avanciert zum Weltstar.

1973 startet ihre erste umjubelte Deutschland-Tournee. Es folgen Konzerte im Pariser "Olympia" und in der "Royal Festival Hall" sowie Ihre eigene TV-Show bei der BBC. Im Stadion von Thessaloniki gibt sie vor 60.000 begeisterten Fans ein Konzert. Im gleichen Jahr wird ihre zweite Fernsehshow "Portrait" ausgestrahlt.

1974 landet Vicky mit "Theo, wir fahr'n nach Lodz" ihren größten Triumph in Deutschland, das Lied landet auf Platz 1 der Single-Charts und hält sich mehrere Wochen in den Top 10! Wenig später wird ihre dritte Fernsehshow "Mein Lied für Dich" ausgestrahlt.

1975 erhält sie für "Theo, ..." wiederum die Goldene Europa und etliche goldene Schallplatten. Im gleichen Jahr wagt sie den Sprung über den großen Teich und erntet mit ihrer englischsprachigen LP "Across the Water" lobende Worte der amerikanischen Kritiker. Vicky gab ein umjubeltes Konzert in der "Royal Albert Hall".

1976 unterschreibt sie einen millionenschweren Vertrag mit der CBS (Sony) und kann mit der Single "Tango d'Amor" immerhin einen Achtungserfolg in den US-Charts landen. Allerdings fühlt Vicky sich in den USA nicht wohl und kehrt dem weltgrößten Markt wieder den Rücken zu.

1978 kümmert sich Vicky wieder verstärkt um ihre europäischen Fans und nimmt ihre vierte Fernseh-Show "Vicky im Wunderland" auf. Ihr neues Album "Ich bin ein Mädchen" bringt sie schnell wieder zurück in die Herzen ihrer Fans. In dieser Zeit produziert sie ebenfalls zwei Alben mit Volks- und Weihnachtsliedern.

1979 trennt Vicky sich von der CBS, nachdem diese ihr Folgealbum "Wie am allerersten Tag" nicht veröffentlicht hat.

1980 wird Vicky zum ersten Mal Mutter. Ihr Sohn Leandraki ist ihr ganzer Stolz.

1981 Jahr unterschreibt sie einen neuen Vertrag bei Phonogram und bringt das Album "Ich gehe neue Wege" auf den Markt.

Neben einer Vielzahl von Alben, die sie fürs Ausland aufnimmt (allein 31 in Japan, 20 in Kanada, 63 in Griechenland, 46 in Benelux, 7 in Frankreich, 30 in Südafrika und viele davon mit "Gold" und "Platin" veredelt), entstehen auch außergewöhnliche Produktionen wie die des "United-Nations"-Benefiz-Albums "Love is alive" in London, auf dem sie zusammen mit Johnny Hallyday, Demis Roussos und dem US-Superstar David Soul zu hören ist.

1982 folgt die Single "Verlorenes Paradies", die in Deutschland wie auch in Holland (Verloren zijn we niet) zum großen Erfolg wird.

1983 erscheint das Album "Vicky" aus dem besonders das Lied "Grüße an Sarah" gefällt. In der Zwischenzeit ist auch Frankreich für sie so etwas wie eine zweite musikalische Heimat geworden, ihr Song "A l'est d'Eden" schafft es auf Platz 2 der französischen Charts.

1985 hat sie große Erfolge mit ihrem Album "Eine Nacht in Griechenland", das in Holland sogar vergoldet wird.

1986 wird Vicky durch Heirat zur Freifrau von Ruffin. Vicky zieht sich nun mehr in das Privatleben zurück, um sich ihrer Familie (Sohn Leandraki sowie den Töchtern Milana und Sandra) zu widmen und versteht es erfolgreich, ihre Familie und besonders ihre Kinder von der Öffentlichkeit abzuschirmen.

In den folgenden Jahren tritt sie nur noch gelegentlich im Fernsehen auf. Es wird still um Vicky. In der Öffentlichkeit war Vicky augrund ihrer selbstauferlegten "Erziehungspause" wenig präsent, jedoch lässt sie ihre Fans nicht im Stich und nimmt für Griechenland die Alben "Piretos tou erota", "Prosexe!" und "Antres" auf.

Zwischen 1988 und 1991 folgen in Deutschland die Alben "Ich bin ich", "Starkes Gefühl" und "Nur einen Augenblick".

1995 landet Vicky nach ihrer "Erziehungspause" von mehreren Jahren ein eindrucksvolles Comeback. In der Zusammenarbeit mit Jack White werden ihre drei aufeinanderfolgenden Alben zu Verkaufserfolgen, die sie wieder zu einer der beliebtesten deutschsprachigen Interpretinnen werden lässt. Mit der deutschen Version des Titanic Welterfolges "My heart will go on" ("Weil mein Herz dich nie mehr vergisst") hatte Vicky 1998 einen sensationellen Erfolg, die Single kletterte bis auf Platz 25 der Single-Charts.

1999 trennt sich Vicky von Jack White Productions und unterschreibt einen Vertrag bei der WEA mit dem Wunsch, auch wieder mehr anspruchsvolle Lieder singen zu können.

2000 erschien das Album mit dem bezeichnenden Titel "Jetzt!", das wieder einmal zum Ausdruck
bringt, dass Vicky wahrlich nicht "nur" eine Schlagersängerin ist.

2001 wird Vicky erstmals mit der Goldenen Stimmgabel ausgezeichnet. Sie kehrt zur BMG Ariola zurück und veröffentlicht Ihr Album "Mit offenen Armen".

In der Kategorie "Beste Sängerin International - Pop" erhält Vicky den Deutschen Schlagerpreis.

2002 veröffentlichte sie auf CD, DVD und VHS ein Konzert mit einem vorweihnachtlichen Programm, das im Dezember 2000 im Hamburger Michel aufgezeichnet wurde. Einen Großteil der Verkaufserlöse spendet sie an "Ein Herz für Kinder".

Erstmalig gab Vicky 2 Konzerte in Zypern und nach langer Zeit in der Londoner Royal Festival Hall.

2003 veröffentlicht sie in Deutschland das Album "Vicky Leandros singt Mikis Theodorakis". Das griechische Album "Tragouthi alliotiko" erreicht mühelos die Top 25 der griechischen Charts und hält sich über mehrere Monate konstant in den Top 50 Album Charts.

Bei einem Kurzaufenthalt in ihrer Heimat werden Vicky gleich zwei Ehren zuteil: Begleitet von einem 300 Sänger umfassenden Chors, sowie einem Philharmonischen Orchester (70 Musiker) steht sie erstmals auf der Bühne des ehrwürdigen Herodion Attikon Theaters (Herodes Atticus), am Fuße der Akropolis.

Vor 6.000 begeisterten Menschen wird der engagierten Künstlerin im Anschluss an das Benefiz-Konzert vom Oberhaupt der griechisch-orthodoxen Kirche dem Archipiskopen Christothoulos der "St. Marco Orden 1. Klasse" verliehen und sie wird zur offiziellen Botschafterin der orthodoxen Kirche Alexandrias und Afrikas für "die Kinder Afrikas" ernannt. Vicky Leandros ist somit die erste Frau, der dieser hohe Orden verliehen wurde.

Der Reinerlös des Mega-Events geht an eine Organisation der griechisch-orthodoxen Kirche, die sich schon seit vielen Jahren für die bedürftigen Kinder Afrikas einsetzt.

2004 durfte Vicky für Deutschland (ARD) sowie auch für das griechische Fernsehen die "Olympia Gala" aus dem Zeus Tempel Athen moderieren. Bei der Eröffnung der Paralympics sang Vicky die griechische Nationalhymne.

2005 wird für Vicky Leandros zu einem sehr erfolgreichem Jahr! Zum Kinderfilm „Felix - Ein Hase auf Weltreise" sang Vicky den Titelsong und schrieb dazu den deutschen Text. Gemeinsam mit Danny Chang produzierte Vicky für den Soundtrack 3 Songs.

Zum 30jährigen Bühnenjubiläum erschien die Doppel-CD "Ich bin wie ich bin" mit Neuaufnahmen ihrer großen Erfolge und zwei neuen Songs. Das Jubiläumsalbum behauptet sich erfolgreich in den Charts.

2006 wird ein aufregendes Jahr für Vicky, denn im Februar startete die große Jubiläumstournee durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Vicky singt in ausverkauften Hallen und das Premierenkonzert in Hamburg wurde für eine DVD Produktion aufgezeichnet.

2007 nahm Vicky Leandros ihr Amt als stellvertretende Bürgermeisterin und Stadträtin für Kultur und internationale Beziehungen in Piräus auf, von welchem sie im Juni 2008 zurücktrat, um sich wieder voll ihrer Karriere als Sängerin zu widmen.

2009 erscheint erstmals seit fast 10 Jahren ein Album mit neuen Liedern von Weltstar Vicky Leandros, produziert von Xavier Naidoo und Michael Herberger.

2010 / 2011 feierte die erfolgreichste deutschsprachige Sängerin ihr 35jähriges Bühnenjubiläum und ging 2011 auf große Jubiläumstournee durch Deutschland. Bereits im Herbst 2010 erschien ihr Album "Zeitlos", auf dem Vicky Leandros bekannte Welthits auf deutsch interpretiert.